Squarespace, Wix oder WordPress – welches System passt wirklich zu dir?

Du möchtest eine Website erstellen oder überarbeiten und stehst vor der Frage, welches System das richtige ist. Squarespace, Wix oder WordPress – alles klingt irgendwie gut, alles hat Vorteile, und trotzdem wird es nicht wirklich klarer. Viele lesen sich durch Vergleiche, schauen Videos oder holen sich Meinungen im Umfeld ein und sind am Ende eher verunsichert als entschieden.

Das liegt meist nicht daran, dass Informationen fehlen, sondern daran, dass die falsche Frage im Raum steht. Es geht nicht darum, welches Tool das beste ist.

Es geht darum, welches Tool zu dir passt – zu deinem Business, zu deiner Arbeitsweise und zu dem, was du im Alltag wirklich damit machen möchtest.

Der häufigste Denkfehler

Ein häufiger Denkfehler ist, dass Systeme vorallem nach Funktionen verglichen werden. Wer hat mehr Möglichkeiten, wo kann ich mehr einstellen, welches System ist flexibler.

Was dabei oft vergessen geht, ist die eigene Situation.

  • Möchtest du deine Website selbst pflegen

  • oder lieber möglichst wenig damit zu tun haben?

  • Wie viel Technik möchtest du verstehen oder dich damit auseinandersetzen?

  • Und was brauchst du tatsächlich

  • und was klingt einfach nur gut auf dem Papier?

Ein Punkt, der in diesem Zusammenhang fast immer unterschätzt wird, ist das Thema Hosting, Wartung und Backups. Wo liegt deine Website eigentlich, und wer kümmert sich darum, wenn etwas nicht mehr funktioniert? Genau das entscheidet im Alltag darüber, ob deine Website einfach läuft oder ob sie dich irgendwann stresst.


Kurze Unterbrechung.

Für dich, wenn du in 2 Minuten wissen möchtest, welches Tool das Richtige für dich ist: Hier geht es zum Test

Weiterlesen kannst du danach immer noch ;-)


Mein Blick aus der Praxis

Ich selbst arbeite seit vielen Jahren mit Squarespace und WordPress. Beide Systeme kenne ich aus der Praxis mit Kund:innen – mit allem, was gut funktioniert, aber auch mit den Herausforderungen, die mit der Zeit entstehen können. Aktuell teste ich zusätzlich Wix intensiver. Nicht, weil ich plötzlich alles anders machen möchte, sondern weil sich Anforderungen verändern. Gerade Themen wie Schweizer Zahlungsmethoden oder mehr gestalterische Freiheit spielen in manchen Projekten eine grössere Rolle.

Mir ist wichtig, nicht einfach bei einem Tool zu bleiben, sondern immer wieder zu prüfen, was für meine Kund:innen wirklich die beste Lösung ist – heute und langfristig.


Squarespace – einfach, klar und für viele genau richtig

Für viele meiner Kund:innen ist Squarespace die entspannteste Lösung. Vor allem dann, wenn sie ihre Website selbst pflegen möchten und sich nicht mit technischen Themen beschäftigen wollen. Hosting ist bereits integriert, Updates laufen im Hintergrund, und viele Funktionen wie Blog, Newsletter oder Buchung mit Acuity Scheduling sind direkt im System enthalten. Man kommt schnell zu einem klaren, professionellen Ergebnis, ohne sich in unzähligen Einstellungen zu verlieren.

Trotzdem ist es wichtig, die Grenzen zu kennen. Squarespace ist bewusst reduziert aufgebaut. Bei grösseren Websites wird die Navigation schnell unübersichtlich, und die gestalterische Freiheit ist eingeschränkter als bei anderen Systemen. Auch bei den Zahlungsmethoden gibt es Einschränkungen – Anbieter wie TWINT oder PostFinance lassen sich nicht einfach integrieren. Für viele ist das kein Problem, für gewisse Geschäftsmodelle aber entscheidend.

TIPP: Mit dem Code «Sandra20» erhältst du 20% Rabatt auf dein Squarespace Abo.


Mein Fazit zu Squarespace

Squarespace ist für viele die richtige Wahl, wenn du eine einfache, stabile Lösung suchst und deine Website selbst pflegen möchtest. Du musst dich nicht um Technik kümmern und kommst schnell zu einem professionellen Ergebnis. Squarespace ist ein System, das dir den Alltag so angenehm wie möglich macht.

70 % meiner Kund:innen arbeiten mit Squarespace und alle bearbeiten ihre Website selbstständig und sind sehr zufrieden.



Wix – mehr Möglichkeiten, ohne gleich technisch zu werden

Genau an diesem Punkt wird Wix spannend. Ich beschäftige mich aktuell intensiver damit und sehe Situationen, in denen es eine sehr gute Lösung sein kann. Zum Beispiel dann, wenn mehr Flexibilität gewünscht ist, aber der Aufwand überschaubar bleiben soll. Oder wenn ein einfacher Shop benötigt wird, der auch mit Schweizer Zahlungsmethoden funktioniert. Wix bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten als Squarespace, bleibt aber deutlich zugänglicher als WordPress. Wenn du dir das anschauen möchtest, kannst du hier starten (Affiliate-Link).

Was man dabei im Hinterkopf behalten sollte: Mit mehr Freiheit kommt auch mehr Verantwortung in der Struktur. Das heisst, vor lauter Möglichkeiten, wirkt deine Website schnell unübersichtlich und “gebastelt”. Hier braucht es etwas mehr Klarheit im Aufbau.


Mein Fazit zu WIX

Wix ist für mich oft der Mittelweg: mehr Möglichkeiten, aber noch gut handhabbar. Wenn du bereit bist, dich etwas mehr mit dem Aufbau auseinanderzusetzen, kann das eine sehr passende Lösung sein.

Im Moment habe ich mit WIX am wenigsten Erfahrung, deshalb kann ich hier noch nicht abschliessend beurteilen, ob es sich im Alltag genau so einfach und stabil wie Squarespace verhält. Ich werde gerne zu einem späteren Zeitpunkt mehr darüber berichten.


WordPress – viel Freiheit, aber auch mehr Verantwortung

WordPress ist das flexibelste System von allen, und ich setze es immer dann ein, wenn Projekte komplexer werden. Zum Beispiel bei grösseren Websites, bei speziellen Inhaltsstrukturen oder bei umfangreicheren Shops mit WooCommerce. Ich arbeite dabei nicht mit klassischen Themes, sondern baue Websites individuell mit Elementor Pro auf. Das gibt viel Freiheit im Design und im Aufbau, ohne dass alles programmiert werden muss. Gleichzeitig bleibt die technische Grundlage von WordPress bestehen – und genau das ist der Punkt, der oft unterschätzt wird.

Warum WordPress mehr Betreuung braucht

WordPress ist ein Open-Source-System. Das bedeutet, es besteht aus verschiedenen Bausteinen, die zusammenspielen: dem System selbst, Plugins und Erweiterungen. Diese werden laufend weiterentwickelt, weshalb regelmässig Updates anstehen – teilweise wöchentlich oder sogar häufiger.

Ein Update an sich ist schnell gemacht. Aber jedes Update kann Auswirkungen auf andere Teile der Website haben, weil viele Komponenten miteinander verbunden sind. Genau deshalb braucht WordPress ein funktionierendes System im Hintergrund, das mehr umfasst als nur „Website erstellen und fertig“.

Updates und Backups im Alltag

Damit WordPress stabil läuft, sind vorallem drei Dinge entscheidend:

  • regelmässige Updates

  • saubere, funktionierende Backups

  • Kontrolle, ob nach Änderungen noch alles wie gewünscht läuft

Backups sind dabei kein theoretisches Sicherheitsnetz, sondern etwas, das man im Alltag tatsächlich braucht. Nicht unbedingt wegen grosser Fehler, sondern wegen genau dieser kleinen Veränderungen, die sich mit der Zeit einschleichen. Es kann zum Beispiel sein, dass nach einem Update ein Element anders dargestellt wird oder eine Funktion nicht mehr ganz gleich reagiert wie vorher.

Das ist nichts Dramatisches, aber es braucht Zeit, um herauszufinden, woran es liegt und wie man es sauber löst.

Wartung und mögliche Zusatzkosten

Ich empfehle meinen Kund:innen deshalb immer ein Wartungsabo. Nicht, weil ständig etwas kaputt geht, sondern damit diese technischen Themen zuverlässig im Hintergrund laufen und du dich nicht darum kümmern musst.

Gleichzeitig ist es mir wichtig, offen zu sagen: Ein Wartungsabo deckt die laufende Pflege ab. Wenn bei einem Update aber etwas nicht mehr richtig funktioniert, beginnt die eigentliche Arbeit. Dann geht es darum, Fehler zu suchen, Anpassungen vorzunehmen oder ein Backup zurückzuspielen. Und das ist zusätzlicher Aufwand, der zusätzliche Kosten verursacht.

Sicherheit und Verantwortung

Ein weiterer Punkt, den man bei WordPress nicht ignorieren sollte, ist das Thema Sicherheit. WordPress selbst ist kein unsicheres System. Aber weil es so weit verbreitet ist und oft mit vielen Plugins erweitert wird, ist es ein häufiges Ziel für Angriffe, vorallem dann, wenn Updates nicht regelmässig gemacht werden oder die Seite nicht gepflegt ist.

Auch hier zeigt sich, es geht nicht darum, dass ständig etwas passiert, sondern darum, dass man sich aktiv darum kümmern muss oder jemanden hat, der das übernimmt.

Was ich in der Praxis am häufigsten sehe

Was ich in der Praxis aber noch häufiger sehe als technische Probleme, ist etwas anderes: die Unsicherheit im Umgang mit der eigenen Website.

Viele trauen sich mit der Zeit weniger, etwas zu verändern. Sie sind unsicher, ob sie etwas kaputt machen könnten, oder vermeiden Updates, weil sie einmal erlebt haben, dass danach etwas nicht mehr ganz sauber funktioniert hat. Genau das führt dazu, dass die Website nicht mehr gepflegt wird oder nur noch sehr vorsichtig angepasst wird.

Die Lernkurve wird oft unterschätzt

Dazu kommt, dass die Lernkurve bei WordPress deutlich steiler ist als bei anderen Systemen. Es braucht mehr Zeit, bis man sich wirklich sicher fühlt und versteht, wie alles zusammenhängt.

Und das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt: Nicht, ob WordPress funktioniert – sondern ob es im Alltag zu dir passt und ob du bereit bist, dich auf dieses System einzulassen oder die Betreuung abzugeben.


Mein Fazit zu WordPress

WordPress ist eine sehr gute Lösung, wenn du diese Freiheit wirklich brauchst. Aber es ist kein System, das einfach nebenbei läuft. Und genau das sollte man wissen, bevor man sich dafür entscheidet.


Der ehrliche Vergleich im Alltag

Wenn man die drei Systeme vergleicht, geht es weniger um Funktionen, sondern darum, wie sie sich im Alltag anfühlen. Squarespace ist sehr reduziert und läuft stabil, hat dafür klare Grenzen. Wix bietet mehr Möglichkeiten, verlangt aber etwas mehr Struktur. WordPress ist extrem flexibel, bringt aber auch mehr Verantwortung mit sich.

So entscheide ich das mit meinen Kund:innen

In der Zusammenarbeit starte ich meist mit einer einfachen Frage: Möchtest du deine Website selbständig betreuen oder möglichst wenig damit zu tun haben? Daraus ergibt sich oft schon die Richtung. Wenn jemand eine einfache, klare Lösung sucht und selbst damit arbeiten möchte, ist Squarespace häufig die beste Wahl. Wenn mehr Funktionen gebraucht werden, aber es überschaubar bleiben soll, kommt Wix ins Spiel. Und wenn es wirklich spezielle Anforderungen gibt, ist WordPress die richtige Lösung.


Mein wichtigster Leitsatz

Die beste Website ist nicht die mit den meisten Funktionen. Sondern die, die du langfristig nutzen, verstehen und weiterentwickeln kannst.


Und wenn du unsicher bist

Viele entscheiden sich für ein Tool, ohne ihre eigene Situation wirklich zu kennen. Und genau deshalb passt es später nicht.

Wenn du dir Klarheit wünschst, was für dich wirklich Sinn macht, kann ein Blick von aussen sehr hilfreich sein. Genau dafür ist mein Website-Check da oder eine persönliche Beratung, in der wir gemeinsam anschauen, was zu dir, deinem Angebot und deinem Alltag passt.


Der 2-Minuten-Test

Für dich, wenn du in 2 Minuten wissen möchtest, welches Tool das Richtige für dich ist: Hier geht es zum Test


Ich bin Sandra – Fotografin, Webdesignerin und strategische Partnerin für deinen Online-Auftritt. Ich arbeite nicht mit Standardlösungen, sondern mit dir – damit deine Website wirklich zu dir und deinem Business passt.


Das könnte dich auch noch interessieren:

Weiter
Weiter

Warum Websites so unterschiedlich viel kosten? Und wovon der Preis wirklich abhängt.